eine mütze muss her

der kleine mann hat einen ganz schönen dickschädel. der muss bei der kälte ordentlich verpackt werden. da aber die ganzen mützen in seiner größe hier alle schwarz, dunkelbraun oder -blau waren, hab ich einfach eine gestrickt…. was auch sonst :o)

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für den schild hab ich einfach aus einen kunststoff-set, dass sonst als malunterlage für die kinder dient, ein stück rausgeschnitten und umstrickt…. war total easy!

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jetzt brauchen wir noch handschuhe und schal. da ich die mütze aus resten gestrickt habe, musste heute erst mal noch wollnachschub her.

nicht wild, aber trotzdem schön

fröschi hat von ihrer oma jede menge gutscheine für einen indoor-spielplatz hier in saulgau bekommen. als sie so erkältet war und nicht in die schule konnte, hat sie heimlich, still und leise einen brief an ihre klassenkameradin geschrieben, in dem sie sie dorthin einlädt.

sie hat es so schön geschrieben, dass ich natürlich nicht nein sagen konnte und am samstag bin ich mit dem beiden damen dann dorthin. mit einem hörbuch für die ohren (das gebrumse von den kompressoren der hüpfburgen) und 2 gewickelten strängen hatte ich genug dabei um mich auszuklinken und trotz wahnsinns-lärm ein wenig zu entspannen……

das kam an dem mittag dabei raus:

geburtstagssocken

hugs & kisses kommt mit der wolle ganz großartig raus – finde ich……

dieser strang ist sehr eigenwillig. hab an dem mittag 56, 60, 64, 68 und 72 maschen gestrickt. mit rippe und ohne. ich hätte ihn so gerne wild gehabt und war mir beim färben sicher, dass er auch so rauskommt – denkste! hab mich dann am sonntag abend beim tatort für diese variante entschieden:

par 5

wenn ich mir das gestricksel jetzt anschaue…… ich strick aus dem rest noch was für fröschi. mit weniger maschen könnte es noch mit der wilderei klappen. schön finde ich es aber auch so.

gefarbferkelt

ich hab der mama einer klassenkameradin von fröschi zum geburtstag einen gutschein für ein handgestricktes paar socken geschenkt. das besondere daran: sie sollte sich die wolle dafür selbst färben.

sie hat sich sehr über dieses geschenk gefreut – es sei soooo persönlich! es hat ihr auch riesigen spaß gemacht und ihr strang ist auch noch richtig klasse geworden

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ich hatte gestern die hier an und das muster vom wollhuhn hat ihr so gut gefallen, dass ich das doch bitte für sie stricken soll. jetzt hoffe ich mal, dass farbe nicht muster schluckt oder umgekehrt und freu mich aufs anstricken.

ich selbst hab auch 2 stränge bearbeitet. ich wollte schon lange mal was neues ausprobieren und an den „gescheckten“ stellen hab ich das farbpulver direkt auf die wolle gegeben und mit der hand ein wenig einmassiert…. toller effekt – finde ich. aber schaut selbst:

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das einzige was fehlt ist …. mal wieder…. ein freies nadelspiel 🙂

bis ins krankenhaus

hat der kleine mann uns gestern noch gebracht. nach spucken, spucken, spucken und dann auch noch fieber…..

trotz medikamenten konnte er nicht mal 3 löffelchen tee bei sich behalten und hat die 3-fache menge wieder erbrochen. als dann noch fieber dazu kam und er wimmernd auf dem sofa lag, sind wir auf anraten des kinderarztes ins krankenhaus. glücklicherweise waren die werte o.k., dass wir in der nacht noch nach hause durften, aber so ganz fit ist er noch nicht. das komische gefühl in der magengegend verdräng ich einfach mal und hoffe nun auf eine ruhige, wäschewaschfreie nacht (ich treff die toilette meistens noch rechtzeitig…..)

asche auf mein haupt….

beim sockenstrickertreffen in hechingen durfte ja auch selbst gefärbt werden. dort verriet uns der godfather of wollefärben himself – wolfgang zwerger – dass man sich die fixiererei, egal ob backofen, microwelle oder dampfgarer, getrost sparen kann. einfach mit dem auswaschen 24 h warten. solange würde es dauern, bis der chemische prozess abgeschlossen sei…….

ich hatte meine zweifel, ob die farbe ohne fixieren wirklich auf der wolle bleibt…… ich blasphemisches stück! natürlich hat der mann recht – der verdient ja schließlich seine brötchen damit 🙂

so sehen meine socken nach dem waschen aus….

nachher

und so sahen sie vorher aus

vorher

kein unterschied…. und wenn ich ein sicheres plätzchen finde, an dem meine frisch gefärbten stränge einen tag lang chemisch reagieren können, ohne dass mein sohnemann ein chaos fabriziert, dann spar ich mir die fixiererei in zukunft wirklich!

mutterstolz

ich backe und koche ja ganz gerne. scheinbar hab ich das bereits vererbt. fröschi steht ja ganz gern in der küche und hilft fleißig mit. sie hat auch schon ein paar mal gefordert, dass ich ihr, wenn sie auszieht, uuuuuunpetinkt ein paar rezepte aufschreiben muss. z.b. die zimtschnecken und den nusszopf und die rindsrouladen und die leckere spaghtetti-soße und das pizza-rezept und die käsesahne, die laugenwecken und und und…

der kleine held hat die hier

martinsgans mal anders

aus dem kindergarten mitgebracht. den teig hat er selbst ausgerollt, ausgestochen auch, nur beim „auf’s blech bringen“ war er auf hilfe angewiesen. hätte fröschi sowas aus dem kindergarten mitgebracht, wäre es wohl im erinnerungskistchen gelandet um dort dann zu zerbröseln. nun gibt es von diesem „werk“ ein bild  im blog und die erinnerung: „lecker war sie!“ 🙂

das töchterlein macht mich heute aber auch sehr stolz: obwohl sie 2 tage krank war und das üben in der schule verpasst hat……

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hach…… meine brut!