wie früher bei oma

vor dem haus, in dem meine oma wohnte, wurde früher immer die milch abgeholt. ein großer silberner tanklastzug mit nem riesigen axel drauf, kam jeden morgen und die bäuerinnen brachten die großen milch-tonnen mit einer art sackkarre an den rathausplatz.

so kam es, dass meine oma immer wieder in den genuß herrlicher dennetla (nur mit salz) und marmeladen kam, da die damen meine oma ganz gerne damit versorgten.

am liebsten hatte ich immer holunder-zwetschge. lecker! seit ich selbst mami bin, mach ich ja jede menge marmelade. die meisten muss ich pürieren, denn hier haben alle was gegen stückchen, aber die marmelade esse hier eh nur ich und für mich gehören die kernlein des holunders und die haut von den zwetschgen einfach dazu.

beim holunderzupfen kam dieser hier zum vorschein: ein 7punkt

rundlauf

rundlauf

er marschierte tapfer eine runde nach der anderen auf dem eimerrand, ich hab ihn dann wieder rausgebracht auf den verlausten holunderbusch, läuse melken.

nach einer ewigkeit zupfen hatte ich dann einen halben topf voll.

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magere 3 1/2 gläser gab das. ich muss also nochmal ran, denn schwiegertiger und fröschioma lieben diese marmelade inzwischen fast genauso wie ich und mit 1 1/2 gläsern komm ich nicht bis in den nächsten herbst. außerdem möchte der große held holundergelee und fürs immunsystem der ganzen familie und zum fiebersenken möchte ich noch holundersaft machen.

wenn nur die zupferei nicht wäre…

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